Elisabeth Müller-Witt bei der Ambulanten Kinderkrankenpflege NRW
Elisabeth Müller-Witt bei der Ambulanten Kinderkrankenpflege NRW

Wochenbericht vom 14. November bis zum 20. November 2016

Montag

Zu Beginn der Woche fuhr ich zu einer Klausurtagung des SPD Arbeitskreises für den Wissenschaftsausschuss nach Detmold. Wir hatten bewusst Detmold gewählt, weil es dort sowohl eine renommierte Musikhochschule gibt als auch eine große Dependance der Fachhochschule Ostwestfalen-Lippe. Zunächst trafen wir uns am späten Vormittag in einem Tagungshotel, um eine reguläre Sitzung mit Beratung aktueller Anträge abzuhalten. Am Nachmittag besuchten wir dann die Musikhochschule. Dort konnten wir den zumindest in Nordrhein-Westfalen wohl einmaligen Musik-Kindergarten der Hochschule besichtigen. Sowohl „normale“ Erzieherinnen als auch Musikpädagogen betreuen die Kleinen, zu deren Alltag die musikalische Erziehung und der Besuch kleiner Konzerte gehören. Dabei werden auch Kinder unter drei Jahren schon mit Musik vertraut gemacht. Vornehmlich Musiker und Angehörige der Musikhochschule schicken ihre Kinder in diesen besonderen Kindergarten.

Dienstag

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Dependance der Fachhochschule (FH) Ostwestfalen-Lippe. In Detmold ist die FH auf dem ehemaligen Gelände der britischen Streitkräfte entstanden. Einerseits sind die alten Backsteingebäude vorbildlich saniert worden, andererseits sind die alten Bauten durch Neubauten ergänzt worden. An der Ausschreibung zum Bau der neuen Gebäude hatte sich auch eine Studentengruppe der Hochschule beteiligt. Dies war nicht verwunderlich, da an der FH unter anderem Architekten und Innenarchitekten ausgebildet werden. Die Ausschreibung gewann dann die Studentengruppe und so kann man heute mit Fug und Recht sagen, dass dort Studenten ihre Umgebung selbst mitgestaltet haben. Im Gespräch mit der Hochschulleitung erfuhren wir, dass Detmold in Deutschland führend ist bei der Ausbildung von Innenarchitekten. Das ist insofern nicht verwunderlich als bis zum heutigen Tag in Ostwestfalen führende Möbelhersteller ansässig sind. Wieder einmal konnte ich mir ein Bild von dieser florierenden Region machen, die im Rheinland oft völlig unterschätzt wird.

Am Abend nach der Rückkehr aus Detmold fuhr ich zum Herbstempfang der Handwerkskammer Düsseldorf. In diesem Jahr wurde Bundesbildungsministerin Wanka mit dem Georg-Schulhoff-Preis für ihren Einsatz für die duale Ausbildung ausgezeichnet.

Mittwoch

Elisabeth Müller-Witt untersützt die Woche des Respekts
Elisabeth Müller-Witt untersützt die Woche des Respekts

Am Mittwochvormittag fand im Haus der Universität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eine Veranstaltung im Rahmen der Woche des Respekts statt. Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Schulze dankte und würdigte studentischen Initiativen für ihren Einsatz für Flüchtlinge.

Nach einer kurzen Mittagspause präsentierten dann das Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium Projekte der Initiative Horizont 2020. Ein EU-Programm, bei dem sich zahlreiche Forscher und Unternehmen aus NRW erfolgreich beteiligen. Neben dem aktuellen Status stand insbesondere die Vorschau für die nächsten Jahre zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation im Mittelpunkt der Vorträge und der anschließenden Podiumsdiskussion.

Der Tag endete für mich in Ratingen mit einer Sitzung des SPD-Ortsvereinsvorstandes.

Donnerstag

Auf den nächsten Morgen hatte ich mich schon ganz besonders gefreut. Im Rahmen der Woche des Respekts besuchte ich am Vormittag die ambulante Kinderkrankenpflege der Johanniter in Ratingen. Diese wichtige Einrichtung wird landesweit von Ratingen aus gesteuert. Im Gespräch mit Vertretern der Pflegeleitung und Pflegerinnen konnte ich mir ein umfassendes Bild von ihrem Einsatz für schwerstkrankte Kinder machen. In besonders schweren Fällen wird ein rund-um–die-Uhr-Dienst gewährleistet, damit den Eltern volle 24 Stunden täglich Fachkräfte bei der Betreuung der Kinder in der häuslichen Umgebung zur Seite stehen. Am Ende unseres Gesprächs erhielt als erste der KinderkrankenpflegerInnen der Johanniter eine Fachkraft stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen als Danke-schön einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende von ihrem Vorgesetzten überreicht. Eine schöne Geste! Ich selbst ziehe meinen Hut vor diesen engagierten Menschen.

Anschließend fuhr ich zu einem Gespräch mit Vertretern des Ratinger Stadtverbandes der Kleingärtner und dem Amtsleiter Herrn Fiene zurück in den Wahlkreis. Anlass war ein Schreiben einer Kleingärtnerin an mich, in dem sie sich über die Regelungen zum Aufstellen von Spielgeräten in Kleingärten beklagte.

Am Ende haben wir einen Kompromiss gefunden, der jetzt noch von der Stadtverwaltung abgesegnet werden muss.

Mein Tag endete mit einem fantastischen Konzert, das junge Leute aus Ratingen gestaltet hatten. Svenja Kupschuss und Anton Lenger sind bereits durch ihre Band Friday and the fool über Ratingen hinaus bekannt. Dazu gesellte sich noch Alexander Seidl, auch ein Garant für einen gelungenen Abend.

Elisabeth Müller-Witt liest "Kommissar Gordon - Der erste Fall"
Elisabeth Müller-Witt liest „Kommissar Gordon – Der erste Fall“

Freitag

Freitagvormittag war ich zunächst in der 3.Klasse der Regenbogenschule Heiligenhaus zu Gast und im Anschluss ebenfalls in der 3.Klasse der Karl-Arnold-Schule in Ratingen. Anlass war der bundesweite Vorlesetag. Ich hatte ein Buch aus der Reihe Kommissar Gordon ausgewählt „Der erste Fall“. Ein spannendes Kinderbuch mit ansprechenden Illustrationen. Zum Schluss habe ich den beiden Klassen jeweils ein Exemplar des Buches geschenkt, damit sie entweder über Ausleihe oder im Rahmen einer Vorlesestunde den Rest der Geschichte noch kennenlernen können und dabei erfahren, wie der Krimi endet.

Gerade noch rechtzeitig kam ich am Mittag zur Abschlussveranstaltung der Woche des Respekts in den Landtag. Im Beisein von Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wurde gemeinsam mit vielen Vertretern von Projekten, die sich an dieser Woche beteiligt hatten, die zurückliegende Woche gewürdigt. Für nachdenkliche Töne im wahrsten Sinne des Wortes sorgten Auszüge aus den interreligiösen „Arche Dialogen“ aus Essen sowie die

„Urban Prayers Ruhr“.

Am späten Nachmittag fuhr ich noch zum Regionalkonvent zum Landtagswahl-programm nach Bochum. Unter reger Beteiligung der Basis wurde schwerpunktartig diskutiert.

Wochenende

Das Wochenende begann mit einer Klausurtagung des SPD Landesvorstandes. Glücklicherweise fand diese in Düsseldorf statt, so dass ich nicht allzu weit fahren musste.

Anschließend stand für mich der Meistertag NRW im Terminkalender. Zu diesem Zweck fuhr ich nach Köln. Launig moderiert von Bernd Stelter im Beisein des Arbeitsministers Schmeltzer und des Wirtschaftsministers Duin wurden stellvertretend drei frisch gebackene Meister geehrt. Natürlich durften weder ein Interview mit den Ministern noch eine kabarettistische Einlage fehlen.

Den Sonntag konnte ich dieses Mal ganz frei von Verpflichtungen verbringen. Es sei denn, man bezeichnet den Besuch des Preisträgerkonzertes anlässlich der Verleihung des Ferdinand Trimborn Preises als Verpflichtung. Für mich war es keine, sondern reiner Genuss.