Vorbereitung des Einsatzes im von der Gasexplosion beschädigten Haus
Vorbereitung des Einsatzes im von der Gasexplosion beschädigten Haus

Elisabeth Müller-Witt bei Übung des THW

Bereits Wochen im Voraus war eine Teilnahme der Landtagsabgeordneten an einer Übung des THW vereinbart worden. Am 30. Juli war es endlich soweit und Elisabeth Müller-Witt konnte an einer Einsatzsimulation des THW Ortsverbandes Ratingen in Wesel teilnehmen.

Dabei wurden verschiedene Einsätze simuliert. Zunächst war es eine Gasexplosion in einem mehrstöckigen Haus. In diesem Szenario befand sich noch eine Person in einer höheren Etage des Hauses und musste mit Hilfe einer Seilbahn gerettet werden. In einer anderen Simulation war ein Haus eingestürzt, in dem sich noch zwei Personen befanden. Um die Dummys sicher aus den Überresten zu befreien, müssen die Einsatzkräfte und die Abgeordnete in das innere des Hauses gelangen. Sie werden an Seilen gesichert und arbeiten sich durch enge Röhren zu den Vermissten vor. Dort muss auf engstem Raum die Rettung vorbereitet werden, bevor die Dummys mit der Bergschleppe geborgen werden können.

Ein weiterer Teil der Übung bestand im Aufspüren und Retten vermisster Personen mit Rettungshunden und technischen Ortungsgeräten. Dabei hatten sich Jugendliche bereit erklärt die Vermissten zu spielen. Sie wurden sogar mit Verletzungen geschminkt, um die Realität des Szenarios noch zu erhöhen. Nach der medizinischen Erstversorgung mussten die Personen mit einem Schleifkorb befreit werden.

Am Ende der Übung bedankte sich Müller-Witt beim THW Ratingen: „Es hat mir große Freude bereitet, den Tag mit den Ratinger Helferinnen und Helfern zu verbringen und einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des THW zu erhalten. Ich habe nun noch größeren Respekt vor dem, was die Männer und Frauen leisten. Sie setzen sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für Menschen in Not ein. Hierfür danke ich Ihnen recht herzlich.“