Wochenbericht vom 01. Februar bis zum 14. Februar 2016

Elisabeth Müller-Witt MdL, Kerstin Griese MdB und Stefan Engstfeld MdL bei der Veranstaltung gegen die AfD
Elisabeth Müller-Witt MdL, Kerstin Griese MdB und Stefan Engstfeld MdL bei der Veranstaltung gegen die AfD

Woche 1: Karneval & Büroarbeit

Die zurückliegenden Wochen waren eindeutig dominiert vom Karneval.

So hatte auch der Landtag vom 1. bis zum 14. Februar, also während der wichtigsten Tage, eine sitzungsfreie Zeit eingelegt. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich endlich einmal einige liegengebliebene Arbeit erledigen konnte.

Aber wie es so kommt, wenn man mal Ruhe hat, dann nimmt sich auch der Körper gerne eine Auszeit in Form einer ausgewachsenen Erkältung. Also war ich von Weiberfastnacht bis nach Rosenmontag weitestgehend ausgeschaltet.

Am Tag vor Weiberfastnacht war mein Terminkalender noch gut gefüllt. Zunächst hatte am Vormittag die Volksbank als Schirmherr des Ratinger Prinzenpaares zu einem Karnevalsempfang eingeladen. Eine nette Geste um noch einmal deutlich zu machen, dass die Schirmherrschaft wirklich gelebt wird. Direkt vom Empfang fuhr ich zur DGB-Tagung zum Thema „Grünes Wachstum und Nachhaltigkeit – Chancen für Arbeit und Wirtschaft“. Der Vorsitzende der IG BCE Michael Vassiliadis, Professor Dr. Peter Hennicke vom Wuppertal-Institut sowie Uwe David (Rheinbahn Düsseldorf), Prof. Dr. Henning Friege (Zukunft durch Energie), Mona Neubaur (Grüne NRW) und Hans-Günther Meier (Stadtwerke Düsseldorf) referierten und diskutierten über das Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Ökologie. Anschließend hatte die Agentur für Arbeit des Kreises Mettmann zu einer Informationsveranstaltung für politisch Verantwortliche eingeladen, um über ihre Angebotspalette zu informieren.

Den Abschluss des Tages bildete der Wahlkreisausschuss meiner Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese. Hier treffen sich Vertreter aus allen Städten des Wahlkreises um sich mit der Abgeordneten auszutauschen.

Die närrische Zeit

Die nächsten Tage hatte mich eine starke Erkältung fest im Griff. Nur am Donnerstagsnachmittag leitete ich die Vorstandssitzung des Fördervereins Haus Salem. Auch am Sonntagmorgen machte ich eine Ausnahme, da ich unbedingt die närrische Ratssitzung in Ratingen verfolgen wollte. Zum ersten Mal sprach einer unserer Jusos als Büttenredner der SPD, Pat Kreß. Eine gelungene Feuertaufe! Insgesamt war die Veranstaltung kurzweilig und geprägt von guten Büttenreden der Fraktionen.

Dass die meisten Rosenmontagszüge ausfielen, machte mir in meinem Zustand gar nichts aus. Im Gegenteil, im März kann ich mir dann hoffentlich gesund und munter die nachgeholten Züge anschauen.

Politischer Aschermittwoch in Monheim
Politischer Aschermittwoch in Monheim

Woche 2: Karnevalsausklang & Noch mehr Büroarbeit

Zum traditionellen Fischessen mit Danksagung ans Ratinger Prinzenpaar war ich dann endgültig wieder auf den Beinen. So konnte ich am Aschermittwoch sowohl an der Aufsichtsratssitzung der Bergischen Kooperation der Awo als auch am politischen Aschermittwoch in Monheim teilnehmen.

Den Rest der Woche habe ich zum größten Teil an meinem Schreibtisch verbracht. Es standen noch das Anfertigen von Berichten und das Bearbeiten von Anträgen auf dem Plan, also das, was ich eigentlich statt dem Auskurieren einer Erkältung machen wollte. Einen schönen Abschluss bildete dann am Freitagabend das traditionelle Grünkohlessen des THW Ratingen.

Grünkohlessen beim THW Ratingen
Grünkohlessen beim THW Ratingen

Zum Auftakt des Wochenendes traf sich der SPD Stadtbezirk Ratingen-West/Tiefenbroich um über die Bezirksausschusssitzungen und andere Themen zu beraten. Im Anschluss fuhr ich warm eingepackt zu einer Demonstration gegen die AfD und ihre europäischen Partnerparteien vor der Kongresshalle Düsseldorf. Unterstützt wurde die Demonstration von Jacques Tilly mit zwei seiner unverwechselbaren, politischen Karnevalswagen. Nach gut zwei Stunden Reden und Kulturprogramm war die Protestveranstaltung zu Ende. Trotz sehr unfreundlichen Wetters waren zahlreiche Vertreter demokratischer Parteien und unabhängige Bürgerinnen und Bürger erschienen. Damit fand auch diese Woche für mich ihren Abschluss.